Mitarbeiter prüft einen Zahnkranz an einer CNC-Drehmaschine in der Fertigung

Nachfolgeregelung für Schweizer KMU: unser Modell im Vergleich.

Die F.G. Pfister bietet ein Modell für etablierte Schweizer KMU, bei denen Eigenständigkeit, Mitarbeitende und langfristige Entwicklung zentrale Kriterien sind.

Wer ein Unternehmen übergeben will, hat mehrere Wege: familieninterne Nachfolge, Management-Buy-out, Verkauf an ein strategisches Unternehmen oder Beteiligung durch eine langfristig orientierte Eigentümerschaft.

Wir bieten ein Modell, das in der Schweizer Beteiligungslandschaft einzigartig ist: eine langfristige Mehrheitsbeteiligung, finanziert aus dem Vermögen einer Stiftung, ohne festen Weiterverkaufshorizont. Das verändert die Logik des Gesprächs. Wir verkaufen ein Unternehmen nicht weiter. Wir behalten es.

Was uns unterscheidet

Nachfolgemodelle im Vergleich

In der Praxis stehen bei Schweizer KMU meist vier Wege zur Diskussion: familieninterne Nachfolge, Management-Buy-out oder Management-Buy-in, Verkauf an ein strategisches Unternehmen oder Beteiligung durch eine langfristig orientierte Eigentümerschaft. Die Tabelle ist eine Orientierungshilfe. Welches Modell passt, hängt von Familie, Führungsteam, Branche, Unternehmensgrösse und Zeithorizont ab.

Nachfolgemodelle im Vergleich
KriteriumFamilieninterne NachfolgeMBO/MBIVerkauf an strategisches UnternehmenPrivate EquityBeteiligung F.G. Pfister
Zeithorizont der neuen Eigentümeringenerationenübergreifendmittel- bis langfristigabhängig von Konzernstrategiebegrenzt, meist 4 bis 7 Jahreunbefristet
Erhalt der Selbständigkeithochmeist hochhäufig eingeschränktunterschiedlich, oft an Renditeziele gebundenhoch
Standort und Markebleiben erhaltenmeist erhaltenabhängig von Integrationslogikabhängig vom Wertsteigerungsplanbleiben erhalten
FinanzierungFamilienvermögen, Bank, VerkäuferdarlehenEigenkapital, Bank, VerkäuferdarlehenMittel des KäufersFondskapital institutioneller InvestorenKapital aus der F.G. Pfister Stiftung
Rolle der bisherigen Inhaberschaftoft weiterhin prägendÜbergabe an Managementmeist Übergangsphasemeist Übergangsphaseindividuell, oft beratend oder im Verwaltungsrat
Anforderungen an das ManagementNachfolgeperson in der Familie nötigstarkes Management zentralManagement bleibt oder wird integrierterfahrenes, wachstumsstarkes Managementoperative Führung muss tragfähig sein
Zeithorizont der Umsetzungmittel bis langmittelkurz bis mittelmittelmittel
Typische HerausforderungEignung und Familienlogik müssen zusammenpassenFinanzierung und Belastung des ManagementsVerlust von Kultur, Marke oder Eigenständigkeitbegrenzter Zeithorizont, Ausrichtung auf Wertsteigerungpasst nur bei klarem Profil und Übereinstimmung der Werte
Investitionskriterien

Wann eine Beteiligung zu uns passt

Ein Erstgespräch ist dann sinnvoll, wenn das Unternehmen wirtschaftlich gesund ist, ein tragfähiges Geschäftsmodell hat und aus strategischer Sicht langfristig eigenständig weitergeführt werden soll. Für uns zählt dabei nicht der höchste Verkaufspreis, sondern die langfristige Zukunft des Unternehmens.

Was wir suchen

  • Etablierte Schweizer KMU mit bewährtem Geschäftsmodell

  • Nachhaltige Ertragskraft und klare Marktposition

  • Umsatz ab CHF 10 Millionen

  • Investmentgrösse bis CHF 50 Millionen pro Beteiligung

  • Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden

  • Mehrheitsbeteiligungen oder markante Minderheitsbeteiligungen

  • Aktive Mitwirkung im Verwaltungsrat und bei strategischen Entscheidungen

  • Führung, Kultur und Werte, die zu unserem Modell passen

Nach der Übergabe

Was bleibt. Was sich verändert.

Eine gute Nachfolgeregelung endet nicht mit der Vertragsunterzeichnung. Entscheidend ist, wie Mitarbeitende, Kundschaft, Führung und bisherige Eigentümerschaft den Übergang erleben. Deshalb klären wir früh, was unverändert bleiben soll und wo neue Strukturen nötig sind.

Mitarbeitende

Standorte und Arbeitsplätze sind Teil der Übernahmelogik. Wir investieren in Unternehmen, weil sie funktionieren, und dazu gehören die Menschen, die sie tragen. Was sich nach der Übergabe meist verändert, sind strategische Begleitung, Governance und Reporting. Nicht das Team.

Zwei Mitarbeitende im Gespräch über ein Werkstück an der Maschine

Marke und Kundenbeziehungen

Marken bleiben eigenständig. Goba bleibt Goba, GROB bleibt GROB. Kundenbeziehungen werden in der Regel vom bestehenden Management weitergeführt. Die Übergabe soll Vertrauen erhalten, nicht Irritation schaffen.

Führung

Die operative Führung bleibt bei der Geschäftsleitung. Wir wirken im Verwaltungsrat mit und begleiten strategische Entscheide, Investitionen und Führungsfragen. In der Geschäftsleitung sitzen wir nicht.

Bisherige Inhaberinnen und Inhaber

Welche Rolle die bisherige Inhaberschaft nach der Übergabe übernimmt, wird individuell geregelt. Manche bleiben für eine Übergangszeit beratend tätig oder im Verwaltungsrat. Andere ziehen sich bewusst zurück. Wichtig ist, diese Rolle früh zu klären, nicht erst nach der Transaktion.

Wenn die Nachfolge in Ihrem Kopf begonnen hat, lohnt sich ein Gespräch.

Ein Erstgespräch heisst nicht, dass Sie sich entschieden haben. Es heisst, dass Sie verstehen wollen, ob unser Modell zu Ihrer Situation passt. Wir nehmen uns dreissig Minuten Zeit, hören zu und sagen ehrlich, wie wir Ihre Ausgangslage einschätzen. Vertraulich, unverbindlich und ohne Folgekosten.